Carl Ritter
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Er wurde am 7. August 1779 geboren. Sein Vater war Leibarzt der Äbtissin Anna-Amalia
des Quedlinburger Stiftes. Aufgrund des frühen Todes seines Vaters lag seine Erziehung
erst in Quedlinburg und später in Schnepfenthal hauptsächlich in den Händen von Johann
Christoph Friedrich GutsMuths. Zunächst als Hauslehrer und Erzieher tätig, wird er im
Jahre 1820 an die Universität Berlin berufen. Dort erhielt er die erste Professur für
Geographie weltweit. Ritter gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Geographie
als selbständige Hochschuldisziplin. Für ihn ist Geographie die Beschreibung von Gottes
Schöpfung, er fragte nicht nach den Kausalitäten in der Natur, sondern nach den Wirkungen
der Natur auf den Menschen. Zwischen 1833 und 1859 erschienen 19 Werke von ihm, die das
umfangreichste Werk der damaligen geographischen Weltliteratur bilden. Am 28. September
1859 starb er in Berlin.
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