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Welterbe

Kirche St. Wiperti

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

UNESCO Urkunde
  • Weltkulturerbe Quedlinburg mit Altstadt, Schlossberg, Münzenberg und Wipertikirche
  • 1994 in die Welterbeliste der UNESCO unter Nr. 433 aufgenommen
  • Beurkundet von der UNESCO am 17. Dezember 1994

Wann ist ein Erbe ein Welterbe?

1972 hat die UNESCO die "Internationale Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit" verabschiedet. Es ist das international bedeutendste Instrument, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde.

Das Konzept: Die Verantwortung für den Schutz eines Kultur- oder Naturgutes liegt nicht allein in der Hand des jeweiligen Staates; vielmehr fällt sie unter die Obhut der gesamten Menschheit. Ein eigens von der UNESCO eingerichtetes zwischenstaatliches Komitee prüft, welches Denkmal in die "Liste des Welterbes" aufgenommen werden kann. Neben dem Kriterium der "Einzigartigkeit" und dem aktuellen "Erhaltungszustand" muss ebenfalls ein überzeugender Erhaltungsplan vorgelegt werden.

Weltweit gibt es zur Zeit über 800 Eintragungen in die Welterbeliste in über 120 Ländern, davon 33 in Deutschland.

Internet: http://www.unesco-welterbe.de

Die Fachwerkstadt Quedlinburg mit über 1200 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten hat alle Kriterien erfüllt und folgerichtig den Status "Weltkulturerbe" mit der Eintragung in die Welterbeliste erhalten.


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Die deutschen "Weltkultur- und Weltnaturerbestätten" wurden wie folgt in die Liste der UNESCO aufgenommen:
  1. Der Dom zu Aachen (1978)
  2. Der Dom zu Speyer (1981)
  3. Die Residenz Würzburg (1981)
  4. Wallfahrtskirche "Die Wies" in Steingaden (1983)
  5. Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (1984)
  6. Dom und Michaeliskirche von Hildesheim (1985)
  7. Römerbauten, Dom und Liebfrauenkirche in Trier (1986)
  8. Altstadt von Lübeck (1987)
  9. Schlösser und Parks von Potsdam-Sanssouci (1990)
  10. Kloster Lorsch (1991)
  11. Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar (1992)
  12. Altstadt von Bamberg (1993)
  13. Kloster Maulbronn (1993)
  14. Altstadt von Quedlinburg mit Schlossberg, Münzenberg und Wipertikirche (1994)
  15. Völklinger Eisenhütte (1994)
  16. Fossilienlagerstätte Grube Messel (1995)
  17. Kölner Dom (1996)
  18. Bauhausstätten in Dessau und Weimar (1996)
  19. Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996)
  20. Dichter- und Kulturstadt Weimar (1998)
  21. Museumsinsel Berlin (1999)
  22. Wartburg in Eisenach (1999)
  23. Dessau-Wörlitzer Gartenreich (2000)
  24. Klosterinsel Reichenau (2000)
  25. Zeche Zollverein XII in Essen (2001)
  26. Mittelrheintal, Bingen bis Koblenz (2002)
  27. Ostsee-Hansestädte, Stralsund und Wismar (2002)
    Die Kulturlandschaft Elbtal in Dresden (2004)
    aberkannt am 25.06.2009
  28. Rathaus und Roland in Bremen (2004)
  29. Der Muskauer Park / Park Muzakowski (gemeinsam mit Polen) (2004)
  30. Obergermanisch-Rätischer Limes zwischen Bad Hönningen und Regensburg (2005)
  31. Altstadt von Regensburg (2006)
  32. Siedlungen der Berliner Moderne (2008)
  33. Wattenmeer (gemeinsam mit den Niederlanden) (2009)

(Heinz Batzer)

 

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